Geschichte des Feuerverzinkens Das Verfahren beim Feuerverzinken
Feuerverzinken ist ein mehrstufiges Tauchverfahren, das sorgfältig und gewissenhaft durchgeführt wird, um optimalen und langfristig wirtschaftlichen Korrosionsschutz zu gewährleisten. Sowohl die erforderliche Oberflächenveredelung des Verzinkungsgutes als auch das eigentliche Verzinken erfolgen in Bädern mit entsprechenden Flüssigkeiten. Unabdingbar ist beim Feuerverzinken die vorausgehende gründliche Reinigung und Oberflächenbehandlung.
Zink und Umwelt
Verfahren des Feuerverzinkens
Deshalb wird das Verzinkungsgut zunaechst ins Entfettungsbad (1) getaucht, um Öl- und Fettreste zu entfernen, und danach anschließend kurz in einem Wasserbad (2) gespült. Dann folgen Beizbäder (3) mit verdünnter Mineralsäure, die Rost und Zunder von der Oberfläche lösen. Das anschliessende Spülbad (4) verhindert die Verschleppung von Beizflüssigkeit. Im Flussmittelbad (5) erhält die Oberfläche schließlich einen dünnen Film, der später die metallurgische Reaktion zwischen Stahloberfläche und Zinkschmelze unterstützt. Doch vorher wird das Verzinkungsgut im Trockenofen(6) getrocknet. Erst dann wird es in die Zinkschmelze (7) getaucht. Je nach Art der Eisen- und Stahlteile und ihrer Werkstoffzusammensetzung erfolgt abschliessend die Abkühlung in einem Wasserbad (8) oder an der Luft. Abweichungen von diesem Verfahrensablauf sind möglich, ohne daß ein Qualitätsverlust eintrifft.